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Das Dorf Zipolite liegt ca. 3 km westlich von Puerto Angel und zieht sich entlang eines etwa 2,5 km langen Sandstrandes. (Karte) Man erreicht es von Puerto Angel aus bequem zu Fuß, per Taxi, Colectivo oder Pasajera. (siehe Verkehrsverbindungen) Restaurants für jeden Geschmack und Unterkünfte jeglicher Art findet man entlang des ganzen Strandes. Zum größten Teil bestehen diese allerdings aus einfachen, mit Palmblättern gedeckten Hütten. |
Zipolite, was auf zapotekisch soviel wie Strand der Toten heißt, liegt am offenen Meer mit starker Brandung und gefährlichen Unterströmungen. Jeder Einheimische weiß von Ertrunkenen zu berichten, selbst sportlichste Schwimmer haben hier ihr Leben gelassen. Am besten geht man nur an den Stellen baden, welche von den freiwilligen Rettungsschwimmern mit farbigen Fähnchen markiert und bewacht sind. Die Farbe grün bedeutet Baden kein Problem, gelb Vorsicht, nur für Schwimmer und rot Baden verboten. Außerdem findet man Hinweisschilder an den gefährlichen Plätzen.
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Seit den 70 er Jahren ist die Hängematten- und Hippie-Kolonie berühmt für ihren bislang einzigen Nacktbadestrand in Mexiko und den freizügigen Umgang mit Drogen. Aus den Lautsprechern der Restaurants tönen immer noch die Doors, Bob Marley, Santana, Led Zeppelin und andere. Spätabends geht dann in den beiden Hütten-Discos, Zipolipas und La Puesta, die Post ab. Beim Lagerfeuer am Strand dröhnen die Bongos und kreisen die Joints bis in die frühen Morgenstunden. In der Nebensaison läuft hier alles ruhiger, da findet man gerade mal am Wochenend ein wenig Aktion. Leider kursieren in Zipolite zunehmend harte Drogen. Koks bekommt man sehr häufig auf den Toiletten gewisser Etablissements angeboten. Die steigende Zahl der ahängigen einheimischen Jugendlichen führt natürlich auch zu einem Anwachsen der Kriminalität.
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In den letzten Jahren entstand in Zipolite ein neues Dorfviertel und wurde nach der gleichnamigen Felseninsel vor der Küste des Dorfs, Roca Blanca benannt. Die weiße Farbe bekam der Fels übrigens vom Guano, den Exkrementen der dort nistenden Seevögel. In Roca Blanca ist ein regelrechter Bauboom ausgebrochen. Allerdings wird hier gebaut wie man lustig ist, Auflagen gibt es anscheinend keine. Dies führte nun leider zu einem etwas grotesken Strandbild (siehe Foto oben und unten).
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Piña Palmera
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Die Fürsorgeeinrichtung Piña Palmera wurde im Jahre 1984 von Frank Douglas ins Leben gerufen und aufgebaut. Der Amerikaner ließ ein riesiges Grundstück roden und finanzierte den Bau von Bambushütten, die mit Pritschen und sanitären Anlagen ausgestattet wurden. So richtete er ein "Zuhause" für elternlose, spastische, wahrnehmungsgestörte und autistische Kinder ein. Nach seinem Tode im Jahre 1986 übernahm die Schwedin Anna Johansson die Leitung in Piña Palmera. Ihr Ehemann, Dr. Balbino Cano Perez, unterstützt sie in ihrem Kampf gegen das Leiden. Zusammen haben sie erreicht, dass sie vom Staat Mexiko und der Region Oaxaca finanziell unterstützt werden. Überleben kann die Institution Piña Palmera aber nur dank der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus allen Teilen der Welt, die ohne Gehalt nur für Kost und Logis arbeiten.
Mehr Informationen über Piña Palmera und seine Arbeit bekommen Sie auf der Homepage auf englisch, schwedisch und französisch, oder auf der Webseite von Auricula Bern auf deutsch. Dort finden Sie auch die jeweiligen Kontaktadressen.
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